Weitere Pressestimmen

Adventsklassiker mit fünf Chören

[...] Hans-Jochen Braunstein und sein ars musica chor überraschten gleich zu Beginn mit einer aparten russischen Rarität: dem in Originalsprache vorgetragenen Magnificat von César Cui (1835-1918). Der bei uns kaum bekannte Freund von Mussorgsky und Rimsky-Korsakow huldigt in dem wunderbar eingängigen Stück unüberhörbar den Stiltraditionen der russisch-othodoxen Kirchenmusik und schafft damit ein echtes Genre-Juwel. Die ebenso klangschöne wie ausdrucksverinnerlichte Wiedergabe durch den ars musica chor wurde dem charakteristischen Zauber des zehnminütigen Werkes sehr überzeugend gerecht. [...]

Quelle: Klaus Roß @ Bergsträsser Anzeiger, 14.12.2008

L. Janacek: Vater unser / L. Bernstein: Chichester Psalms / J. Rutter: Gloria

[...] Dem ars musica chor konnte man das Vergnügen an dieser schillernden Sakralmusik vom ersten bis zum letzten Takt anhören – superb einmal mehr der dynamische Feinschliff, bravourös die energiegelandenen Steigerungen. [...]

Quelle: Klaus Roß @ Bergsträsser Anzeiger, 21.10.2008

Famose Klangfülle

[...] Höchst eingängige A-capella-Romantik bot zu Beginn der “ars musica chor”, dessen Leitung – in Vertretung von Hans Jochen Braunstein – Manfred Hein übernommen hatte. Die Wiedergaben zweier Reger-Sätze (“Es kommt die Zeit”, “Das Wort ward Fleisch”) und des volkstonnahen “Ave Maria” von Franz Wüllner (1832-1902) gefielen durch organischen Zugriff, stilistische Sorgfalt und feine Ausdrucksverinnerlichung. [...]

Quelle: Klaus Roß @ Bergsträsser Anzeiger, 04.12.2007

W. A. Mozart: Requiem / A. Pärt: Fratres

[...] Hans Jochen Braunstein wählte für seine Requiem-Interpretation bemerkenswert zügige, nie aber verhetzt wirkende Tempi, wodurch die dramatischen Abschnitte eine geradezu feurige Erregtheit gewannen. Der ars musica chor folgte seinem Leiter auf dessen leidenschaftlichem Kurs mit nie nachlassender Emphase und überaus beachtlicher Präzision. Große Präsenz demonstrierte das sorgfältig vorbereitete Bensheimer Vokalensemble insbesondere in klangintensiv verdichteten Teilen beispielsweise dem energiegelandenen „Kyrie eleison“, dem markant akzentuierten „Rex tremendae“ oder dem packend gesteigerten „Offertorium“ mit seiner mächtigen „Quam olim Abrahae“ – Fuge. Sehr schön gelang auch das eher verhaltene, inständig klagende „Lacrimosa“. [...]

Quelle: Klaus Roß @ Bergsträsser Anzeiger, 21.11.2007

Frühlingskonzert 2007

[...] Brahms und Rossini: Kühler Norden kombiniert mit italienischem Temperament. Brahms „Liebesliederwalzer“ ist von einer außergewöhnlichen Lebendigkeit und entwirft aufwühlende Stimmungsbilder der Liebe. Der ars musica chor bringt den bewegenden inneren Konflikt wunderbar zum Ausdruck. Rossinis „La Passeggiata“, „I Gondoliere“, und „Il Carnevale“ sind scharfzüngig und temporeich, Qualitäten, die der Chor gekonnt hervorhebt. [...]

Quelle: Klaus Roß @ Bergsträsser Anzeiger, 07.05.2007

Grandiose Adventsmusik beim Schein der Kerzen

[...] Neben dem Gestaltungsvermögen aller fünf beteiligten Chöre hob insbesondere die Farbenfülle des mit etlichen Raritäten aufwartenden Programms den Abend weit über das Niveau gängiger Weihnachtskonzerte. Eine echte Entdeckung waren schon die beiden vom ars musica chor präsentierten Messesätze (“Kyrie”, “Gloria”) aus der Feder des einstigen Rastatter Hofkapellmeisters Johann Ferdinand Fischer (1670-1746), der als Klavierkomponist zum Vorbild für Johann Sebastian Bach wurde und offenbar auch in seiner Kirchenmusik durchaus neben dem großen Leipziger Kollegen bestehen kann. Hans Jochen Braunstein und sein gewohnt differenziert singendes Ensemble machten mit einem zu Unrecht vergessenen Meister bekannt, dessen ausdrucksstarke kontrapunktische Kunst deutlich über barocke Routine hinausging. Davon wünscht man sich bei nächster Gelegenheit mehr. [...]

Quelle: Klaus Roß @ Bergsträßer Anzeiger, 05.12.2006

A. Dvorak: Stabat mater

[...] Unter Leitung seines seit 1994 amtierenden Dirigenten Hans Jochen Braunstein hat der ars musica chor die Bensheimer Musiktage immer wieder durch exzellente Aufführungen großer oratorischer Werke bereichert. Der ars musica chor demonstrierte bei der Präsentation von A. Dvoraks musikalisch ebenso reichhaltiger wie bewegender „Stabat Mater“ – Vertonung große Flexibilität wie Geschlossenheit und bewältigte die hohen Anforderungen mit einer staunenswerten Souveränität. [...]

Quelle: Klaus Roß @ Bergsträsser Anzeiger, 10.10.2006

Adventsgesänge von erlesener Vielfalt

[...] Schönsten Raritätensinn bewies schon zu Beginn der gewohnt intonationssicher und differenziert vortragende ars musica chor (Leitung: Hans Jochen Braunstein). Während das sehr gediegen gearbeitete G-Dur-Magnificat von Giovanni Paisiello (1740-1816) bei aller Ernsthaftigkeit doch stets den melodisch leichthändigen Opernkomponisten verriet, überraschte das 1997 entstandene Magnificat von Józef Swider (*1930) durch facettenreiche Farbigkeit und beinahe folkloristische Ursprünglichkeit. [...]

Quelle: Klaus Roß @ Bergsträßer Anzeiger, 14.12.2005

G. Verdi: Messa da Requiem

[...] Verdis sakrale „italianita“ bedeutet wegen ihrer diffizilen Gratwanderung zwischen opernnaher Effektdramaturgie einerseits und spiritueller Kontemplation andererseits immer noch ein besonderes künstlerisches Wagnis – von den enormen technischen Ansprüchen des üppig ausgestatteten Werkes einmal ganz abgesehen. Hans Jochen Braunstein und sein von Mitgliedern der Amersham Choral Society verstärkter ars musica chor haben diese schwierige Gratwanderung bei den diesjährigen Bensheimer Musiktagen in der voll besetzten Stadtkirche St. Georg mit absolut staunenswerter Bravour bewältigt. Gewichtig unterstützt durch das Orchester „St. Petersburg Philharmonie“ und ein fabelhaftes junges Solistenquartett, vereinte die Aufführung Klangpracht und Empfindungs-reichtum auf hohem Niveau. [...] Der nicht nur optisch beeindruckenden Vereinigung von ars musica chor und Amersham Choral Society muss man eine rundum grandiose Leistung bescheinigen, wobei neben der beachtlichen Intonationsqualität und Klangflexibilität vor allem die für ein solches Riesenensemble keineswegs selbstverständliche Vielzahl dynamischer wie farblicher Nuancen nachhaltig imponierte (als Beispiele seien genannt die superb zarte Werkeröffnung, der präzise Biss der „Dies irae“-Abschnitte oder die mit unverminderter Konzentration gemeisterten Kontraste des finalen „Libera me“). [...]

Quelle: Klaus Roß @ Bergsträsser Anzeiger, 08.11.2005

Adventskonzert bei Kerzenschein

[...] Eine schöne fünfteilige Auswahl aus den neun Adventsmotetten opus 176 (1894) von Joseph Gabriel Rheinberger (1839-1901) bildete den stimmungsvoll romantischen Auftakt des knapp zweistündigen Programms. Hans Jochen Braunsteins ars musica chor überzeugte bei diesen stark an Mendelssohn erinnernden Repertoirepretiosen einmal mehr durch geschmeidige Klangfülle und gepflegte Expressivität [...]. Keine Frage: Dieses Bensheimer Chor-Gipfeltreffen zum Advent hat das Zeug zum Klassiker.

Quelle: Klaus Roß @ Bergsträßer Anzeiger, 16.12.2004

G. F. Händel: Jephta

[... ] Selten hat man das Glück, mit einem Chor zu spielen, der so gut vorbereitet ist und nicht nur die Töne kann, sondern ganz offenbar auch weiß, was er singt, und bei dem die Ausgestaltung der Phrasen so detailfreudig ausgearbeitet ist. [...] Herzlichen Glückwunsch zu dem Konzert und zu Ihrem Chorleiter!”

Fritz Burkhardt, Konzertmeister des “Ensemble 1800″

[...] Ich möchte dem gesamten Chor meinen Dank sagen für eine wirklich gute und einfühlsame Leistung. Der Chorklang war sehr differenziert und ausrucksvoll, sehr passend für das Werk. [...]

Oliver May, Altus (Sänger des Hamor)

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